Barcelona und Gaudís Kunstwerke

21. Feb 2008 • Kategorie: Kunst & Geschichte

Barcelona, eine Metropole die alles bietet was man sich wünschen kann: das Flair de Groβstadt, Sonne und Strand, aber natürlich auch viel Kunst und Kultur. Der spanische Architekt Antoni Gaudí hat in Barcelona seine Spuren hinterlassen. Er spezialisierte sich auf neue Gotik, der er neues Leben durch mediterrane Farben einhauchte und sich an der Natur orientierte.

Am besten ist es, ein zentrales Hotel ausfindig zu machen, dann kann man erheblich Taxi-Kosten sparen und kann bequem zu Fuβ die Sehenswürdigkeiten erreichen.
Wer sich aber erst einmal richtig unter die Leute von Barcelona michen möchte, sollte den an der La Rambla gelegenen Mercat de La Boqueria besuchen, eine ganz aus Eisen und Glas konstruierte Markthalle mit bunten Glasmosaiken. Das große Angebot an Gemüse, fangfrischem Fisch und Meeresfrüchten, Gewürzen, Pilze, Nüsse und vielem mehr ist ansprechend präsentiert. Nicht nur Hausfrauen sondern auch die Spitzenköche der Stadt sollen hier einkaufen. Zu beiden Seiten der Rambla stehen übrigens prächtige Bauten wie beispielsweise das Gran Teatro del Liceu (Opernhaus).

Von dort aus kann man direkt in die Nou de la Rambla abbiegen, in der sich der Palau Güell (Güell-Palast) befindet, ein Frühwerk Gaudís mit asymmetrischer Fassade und bunten „Türmchen“ (Schornsteine), die das Dach des ehemaligen Stadtpalastes des Grafen Güell (ein großer Förderer moderner Architekten) zieren.

Das Viertel Barrio Gótico ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es handelt sich um den alten Stadtkern von Barcelona, der während der Römerzeit von Stadtmauern umgeben war. Die schmalen Gassen mit versteckten Plätzen und Winkeln, beherbergen zahlreiche gotische Bauwerke, sowohl bürgerlicher als auch religiöser Art. Es gibt eine Vielzahl kleiner, einladender Plätze, wo man zahlreiche Tapas-Bars und Cafés auffinden kann um sich zwischendurch mal ein bisschen zu entspannen. Den Mittelpunkt des Viertels bildet die Kathedrale, die über Jahrhunderte in unterschiedlichen Baustilen errichtet und erweitert wurde. Nur die zwei achteckigen Glockentürme sind gotisch.

Wem die Werke von Gaudí gefallen, darf auf keinen Fall den Parc Güell verpassen, der in den Jahren 1900 bis 1914 erschaffen wurde. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit von Fürst Güell. Dieser war von den englischen Gartenanlagen sehr beeindruckt und wollte eine solche auch in Barcelona haben. Antoni Gaudí plante daraufhin eine Gartenstadt mit über 60 Villen. Dabei achtete Antoni Gaudí nicht nur auf umweltgerechtes, sondern auch auf kostengünstiges Bauen: Er verzichtete auf große Erdbewegungen und passte seine Pläne dem hügeligen Terrain an. Dabei verwendetete er Stützmauern und Terrassen. Diese fügen sich aufgrund der organischen Formen einzigartig ins Gelände ein und vermitteln den Eindruck absoluter Natürlichkeit. Die benötigten Materialien fand der Baumeister auf dem Gelände selbst. Für die vielen Mosaiken verwendete er Abfälle der nahen Keramikfabriken.

Und zu guter letzt dürfen wir natürlich nicht die Kathedrale Sagrada Familia außer Acht lassen, das universale Symbol von Barcelona, das Meisterwerk von Gaudí. Um die Sagrada Familia in ihrer ganzen Pracht betrachten und alle Einzelheiten genau sehen zu können, empfiehlt es sich, den höchsten Punkt etwa hundert Meter über dem Boden per Aufzug oder zu Fuß über die lange Wendeltreppe aufzusteigen. Auch eine Besichtigung des Museums lohnt sich. Es gibt Zeichnungen, Modelle und historische Fotos zu besichtigen.

Weitere Informationen auf: www.schlingels.de, www.spain.info, de.wikipedia.org

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