Baskenland: die Strände von San Sebastián

21. Feb 2008 • Kategorie: Natur

die Strände von San SebastiánDie unentdeckten Strände von Spanien. Nicht nur in Südspanien kann man einen ausgelassenen Badeurlaub verbringen, auch im Norden, im Baskenland. Eigentlich ist es sogar empfehlenswerter, denn im Norden ist es meist einige wenige Grad „kühler“ als im Süden, dass heisst: Ein angenehmes Klima, kein unerträgliches Schwitzen rund um die Uhr.

San Sebastián, ist stolz auf den Strand La Concha - fast eineinhalb Kilometer lang und liegt mitten in der Stadt. Eine schöne Strandpromenade mit elegantem Geländer und Laternen zieht sich entlang des Strandes Playa de La Concha, an dem auch das alte königliche Badehaus La Perla del Océano liegt. Folgt man der Promenade gelangt man schließlich zum ehemaligen Casino, das heute das Rathaus beherbergt. In dieser Gegend liegt zwischen dem Meer und dem Fluss Urumea die Altstadt sowie - ein bisschen weiter Richtung Berg Urgull - der Sporthafen und das Fischerviertel.

Der Strand von Zarautz - zweieinhalb Kilometer goldener Sand - liegt nur wenig westlich! Viele Strände haben fast unaussprechliche Namen. Gaztetape - westlich bei Getaria, geht nur holprig über die Lippen: Hier kommen vor allem die Surfer auf ihre Kosten. Die Playa de Laga bei Ibarrangelu ist Teil eines Biosphärenreservats: 600 Meter lang und 60 Meter breit ist diese Sandkiste am Meer. Hotspot der Surfer ist Mundaka, ein kleiner, feiner Strand dort die Playa Laidatxu. Bestens für Surf-Junkies auch die ausgedehnte attraktive Naturschönheit Playa Salvaje bei Getxo. Etwas weiter lädt der fast einen Kilometer lange Strand Azkorri zum Baden und Surfen.

Badesaison im Norden Spaniens ist von Juli bis Ende September, der Atlantik ist dann bis zu 20 Grad warm. Am Atlantik regnet es rasch einmal wie aus Eimern. Dann schaut man sich entweder in den Städten um - in Bilbao mit seinem Guggenheim-Museum, im eleganten San Sebastián oder in einem der attraktiven Hafenstädtchen. San Sebastián ist eine kosmopolitische Stadt mit starker baskischer Prägung, was auch an den Kulturwettbewerben zu erkennen ist. Die Tamborrada (Trommelkonzert) oder die Semana Grande mit ihren Fischkutterregatten stehen für die Tradition. Das angesehene Filmfestival und das nicht minder bekannte Jazzfestival dagegen zeugen von der internationalen Größe. All diese Veranstaltungen sind gute Gelegenheiten, die Stadt zu besuchen. Allerdings sollte man rechtzeitig eine Unterkunft reservieren.

Das Baskenland ist aber auch eine Ecke für Feinschmecker mit zahllosen Sternetempeln - selbst im hügeligen Hinterland, das mit Kühen und Bauernhöfen an die Schweiz erinnert. Schüttet es an der Küste, kann dort die Sonne scheinen. Nach Lasarte-Oria lockt Drei-Sterne-Chef Martín Berasaegui, nach Oiartzun Hilario Arbelaitz. Auch preiswerte Gourmetziele gibt es reichlich. Die Gerichte mit Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten passen übrigens gut zu Weinen der D.O. (Herkunftsbezeichnung) Chacolí de Guetaria/Guetariako Txakolina.
Weitere Informationen auf: www.abenteuerreisen.de, www.spain.info

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