Nachtleben in Madrid, Spanien – in Madrid wird bis zum Morgengrauen gefeiert

18. Feb 2009 • Kategorie: Feste

Nachtleben in MadridDas Nachtleben von Madrid, Spaniens Hauptstadt und eine der gröβten Metropolen Europas, hat viel zu bieten, und was noch wichtiger ist, es hat für jeden etwas zu bieten. In Madrid kann man die Freizeit sowohl am Tag als auch in der Nacht genieβen. Unzählige Kneipen, Discotheken und Bars befinden sich in Madrid.

Vor über zehn Jahren begann der Aufstieg des Madrider Stadtteils Chueca. Das einst heruntergekommene Viertel ist heute der Szenetreffpunkt der spanischen Hauptstadt. Diskos, Cafés und schrille Insider-Clubs ziehen jedes Wochenende Scharen von Vergnügungssüchtigen an. Unser Autor heiße Diskonächten, ein Gläschen Wein in angesagten Kneipen und hippes Shopping im regenbogenfarbigen Viertel Marids, wo sich vor allem auch die Schwulen der spanischen Hauptstadt zuhause fühlen.

Hier im Stadtteil Chueca begann das, was die Movida genannt wurde. Kneipen, die die ganze Nacht offen hatten, schräge Gestalten und Paradiesvögel beim Rauchen eines Joints und beim Biertrinken und im Hintergrund ertönte die spanische Neue Welle: Libertad, Freiheit eben. Alle waren sie Künstler, alle hatten sie den Traum vom großen Projekt. Einige wie der Filmemacher Pedro Almodóvar oder die Musikerin Alaska verwirklichten ihn, andere verglühten. Und mit ihnen der Stadtteil. In den späten 1980er Jahren ging es bergab. Heute ist Chueca wieder in und hip. Keine Kneipe, kein Geschäft, keine Wohnung steht mehr leer.

Wer die Calle Libertad hinunterschlendert, hat auf wenigen Metern die Auswahl zwischen neuer spanischer Küche, einem Spiel der Geschmäcker für Leute mit kleinem Hunger, traditioneller Hausmannskost verschiedener spanischer Regionen und lateinamerikanischer Küche.

Auf der Plaza Chueca, gleich am U-Bahn-Ausgang, laden Terrassen zum Verweilen ein. Wer es gerne typisch madrilenisch mag, der geht auf der Stirnseite in »La Antiqua Casa Angel Sierra«, eine klassische Bodega, zum genüsslichen Schlürfen eines Weins oder Wermuts. Hier wird der wohl populärste Aperitif der spanischen Hauptstadt vom Fass gezapft. Außer dem Namen hat das Getränk mit dem, was sonst in Europa Wermut heißt, jedoch wenig gemein.Wer das Ausgefallene bevorzugt, wird sich sicher im »Mama Ines« in der Calle Hortaleza 22 mit seinen schrillen Comedyprogrammen »aus der Unterwelt Chuecas« recht wohl fühlen.

Der In-Stadtteil Chueca erstreckt sich entlang der Linea 5 der Metro
zwischen den Haltestellen Gran Vía und Alonso Martínez. Wer ohne
Umschweife ins Zentrum des Quartiers gelangen will, der steigt direkt am Plaza de Chueca aus. Rund um den U-Bahneingang laden Straßenkneipen zum Verweilen.

Quelle: Schwarz auf Weiss

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