Alicante an der Costa Blanca in Spanien, Sonne, Strände und Palmen

24. Mar 2009 • Kategorie: Städte

Burg Santa Barbara in Alicante, SpanienAlicante, direkt an der Costa Blanca, ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz die sich in der Autonomen Region Comunidad Valenciana befindet. Alicante, ein beeindruckender Urlaubsort an dem man die Sonne und den Strand genieβen kann aber auch gleichzeitg Ausflüge in die Umgebung machen kann um Kultur und Tradition dieser Provinz zu erkunden.

Zu großen Teilen spielt sich das Leben der circa 280 000 Einwohner zählenden Stadt auf der Explanada de España ab. Hierbei handelt es sich um eine von Palmen gesäumte Allee, auf deren rot- schwarzem Pflaster sich wunderbar flanieren lässt. An Sonntagen wird ein Spaziergang hier noch von den Klängen der städtischen Musikkapelle untermalt. Da die Explanada direkt am Meer gelegen ist und um den malerischen Hafen herumführt, wird der südländische Charme von Alicante besonders spürbar. Der Strand El Postiguet, sowie das große Freizeitangebot, die Sportclubs und der Yachthafen in Kombination mit dem herrlichen Sonnenwetter zu jeder Jahreszeit lassen in der Küstenstadt schnell den Eindruck von ewigem Sommer und Urlaub entstehen. Doch Alicante hat nicht nur vorzügliche touristische Einrichtungen zu bieten. In der ganzen Stadt gibt es vielfältige historische Bauten zu besichtigen und verschiedene Museen.

Wie weit die Geschichte des populären Ortes zurückreicht lässt sich an der Burg Castillo de Santa Barbara erkennen, die von den Karthargern erbaut wurde. Nach dem man die Gassen am Berg Benacantil hinaufgewandert ist, bietet sich einem von der Burgfestung aus ein spektakulärer Ausblick über Alicante und das Meer, sowie die umgebende Landschaft. Die Burg wurde unter Phillip II. umgebaut und danach noch mehrfach erweitert und restauriert.
Im Anschluss an die Besichtigung der Burg empfiehlt sich ein Spaziergang durch die idyllischen, engen Gassen der Altstadt, die sich abends mit Leben füllen und mediterrane Atmosphäre verströmen. Hier gibt es zahlreiche Gebäude zu besichtigen, man kann sich auch einfach nur treiben lassen um den Charakter der Stadt in sich aufzunehmen. Hervorzuheben ist das Rathaus, ein Barockbau, der als Besonderheit eine Tafel aufweist, die den Nullpunkt festlegt, von dem aus jede geografische Höhe in Spanien vermessen wird. Eindrucksvoll sind auch die zwei quadratischen Türme. Nur wenige Schritte entfernt liegt der sehenswerte Palacio Gravina, in dem sich heute das Provinzialarchiv befindet.
Ebenfalls nicht weit entfernt stößt man auf die Kathedrale der Stadt: San Nicolás de Bari. Der Bau ist im Herrera- und Barockstil gehalten, mit einem bemerkenswerten Barockaltar, einer Kommunionskappelle und einem Kreuzgang aus dem 15.Jahrhundert.
Geht man von hier aus dem Gassengewirr der Altstadt nach, so gelangt man hinter dem Rathaus zur Plaza de Santa María, wo sich zwei weitere interessante Bauwerke besichtigen lassen. Die Kirche Santa María, die im gotischen Stil erbaut wurde und unter deren Fundament die Überreste einer arabischen Moschee liegen. In der Barockfassade des Gotteshauses sind die Figuren des heiligen Andreas und des Apostel Jakob zu finden, über dem Hauptaltar befindet sich eine nennenswerte Marienstatue. Am gleichen Platz lädt auch das Museum Casa de la Asegurada zu einem Besuch ein. Der Bau aus dem 17.Jahrhundert, der früher als Rathaus und Gefängnis fungierte, beherbergt heute eine imposante Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Miró und Gris.

Auf der anderen Seite der großen Strasse Rambla Méndez Nuñez liegen die neueren Gebiete der Stadt. Hier ist das Archäologische Museum von Interesse, in dem Funde aus der Grabungsstätte Tossal de Manises aufbewahrt werden, die Aufschluss über das Leben der Römer, Iberer und Griechen in dieser Region geben. Das Museum ist im Untergeschoss der Diputación Provinzial untergebracht. Hinter dieser Regierungseinrichtung sieht man auf einem Hügel die Festung von San Fernando, die einst die Stadt vor der Einnahme durch die Truppen Napoleons schützten sollte. Mittlerweile wurde hier ein Vergnügungspark angelegt.

Nach einer Besichtungstour durch die Stadt sollte man sich nach Sonnenuntergang in das abwechselungsreiche Nachtleben stürzen, das für jeden Geschmack etwas bereithält. Besonders in der Altstadt und an der Uferpromenade gibt es die verschiedensten Kneipen, Restaurants und Tanzlokale, in denen bis zum Morgengrauen gefeiert wird. Eigens für jugendliche Diskobesucher wurde ein Sonderzug eingerichtet, der bis in die frühen Morgenstunden auf der Strecke zwischen Alicante und Altea unterwegs ist und an den populärsten Orten stoppt.

Wer Vergnügungen der exklusiveren Art sucht, wird im Casino Costa Blanca auf seine Kosten kommen.

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