Küsten von Spanien: die Küste von Castellón in der Comunidad Valenciana

27. Mar 2009 • Kategorie: Küste

Castellón ist eine der drei Provinzen der Autonomen Region Comunidad Valenciana. Nicht ganz so bekannt wie die Provinzen Alicante und Valencia, aber desswegen nicht weniger schön. Ein noch unentdecktes Reiseziel.

Castellón besticht vor allem durch seine traumhaften, sauberen Strände, die herrliche Natur und das an historischen Sehenswürdigkeiten reiche Hinterland.Hier findet man die gleichen interessanten Gegensätze zwischen grüner Küstenregion und schroffem, gebirgigem Landesinneren.
Besonders der Küstenstreifen bietet einen hohen touristischen Standart und lockt jedes Jahr Tausende von Besuchern an, die an den feinen Sandstränden Erholung suchen. Die 112 Kilometer lange Küste ist übersäht von kleinen Felsbuchten und Sandstränden und verfügt auch über einige größere Touristenzentren. Fast überall fällt das Land zum Meer hin flach ab und garantiert so sicheres Badevergnügen und eignet sich hervorragend für ein extrem breites Angebot an Wassersport.

Naturbegeisterte sollten sich doch zunächst von der Küste lösen und einen Abstecher zum Columbretes Archipel machen. Diese Inselgruppe liegt etwa 60 Kilometer vor Castellón und setzt sich aus mehreren kleinen Inseln zusammen. Erst vor kurzem wurde das Gebiet zum Naturpark erklärt und tatsächlich ist diese Inselgruppe ein Wunderwerk der Natur.
Das einzigartige Archipel vulkanischen Ursprungs, das auch in der alten Mythologie eine Rolle spielt, beheimatet Kolonien seltener Vögel, die hier nisten. Auch Zugvögel machen hier Rast, weswegen auf den Inseln eine der wichtigsten Forschungsstationen Europas eingerichtet wurde. Die Gewässer um die Inseln bieten einen unglaublichen Fischreichtum.

Auch wenn sich der Tourismus auch in Peñíscola eingebürgert hat, so sind die
Eine familiäre Atmosphäre findet man im Strandgebiet von Torrenostra. Hier sucht man vergeblich nach Massentourismus. Die kleinen Hotels und Pensionen befinden sich in unmittelbarer Strandnähe.

Ein weiteres touristisches Zentrum in dieser Gegend ist Oropesa und der Gemeindebezirk Benicasim, der für seine schöne Strände bekannt ist, wie zum Beispiel La Concha, Morro de Gos, La Renegá und Playetes de Bellver.

Etwa in der Mitte der Küstenzone liegt die Hauptstadt Castellón, deren Besuch aufgrund ihrer Denkmäler sehr empfehlenswert ist. Zentraler Punkt der Stadt ist die Plaza Mayor. Hier befindet sich die wiederaufgebaute Concatedral de Santa María, ein vortreffliches Beispiel der valencianischen Gotik. Ihr gegenüber liegt das Rathaus, dessen Arkaden mit toskanischer Säulenordnung einen Besuch wert sind. Ebenfalls am gleichen Platz ist auch der achteckige Glockenturm Del Fadrí aus dem 16. Jahrhundert zu besichtigen.

Südlich von Castellón gibt es eine Reihe von schönen, aber weniger ausgebauten Stränden. Der einzige Hafen in dieser Gegend ist der von Burriana, in dessen Nähe sich die Lagunen La Tayola befinden. Sie zeichnen sich durch ihren Artenreichtum und ihre reizvolle Landschaft aus. Aber auch für Archäologen ist dieses Gebiet von Interesse: es soll bereits vor der Römerzeit einen Hafen gegeben haben.

Im allgemeinen zeichnet sich die Costa del Azahar durch ihre traumhaften Strände in Kombination mit den zahlreichen touristischen Aktivitäten, den Kulturschätzen und Sportangeboten aus. Die breite Palette an Gastronomie und authentischer Folklore tut ihr übriges um einen abwechslungsreichen Urlaub zu garantieren.

Quelle: Lexas

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